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Wer wir sind

Die Humanistische Union ist eine unabhängige Bürgerrechtsorganisation. Seit unserer Gründung 1961 setzen wir uns für den Schutz und die Durchsetzung der Menschen- und Bürgerrechte ein. Im Mittelpunkt steht für uns die Achtung der Menschenwürde. Wir engagieren uns für das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und wenden uns gegen jede unverhältnismäßige Einschränkung dieses Rechts durch Staat, Wirtschaft oder Kirchen.

Die Humanistische Union (nicht zu verwechseln mit dem Humanistischen Verband) versteht sich als religiös und weltanschaulich neutral. So gehören der Humanistischen Union neben Atheisten auch Vertreter zahlreicher Glaubensgemeinschaften an. Sie eint die gegenseitige Achtung vor religiösen und weltanschaulichen Überzeugung. Um diese Achtung zu bewahren, fordert die Humanistische Union eine strikte Trennung von Staat und Kirchen. Nur ein religiös-weltanschaulich neutraler Staat kann garantieren, dass keine der in unserem Lande vertretenen Gemeinschaften benachteiligt werden.

In Bezug auf den Religions- und Weltanschauungsunterricht hat die Humanistische Union ihre Forderungen in den Thesen zum Verhältnis von Staat und Kirche niedergelegt. Dort heißt es:

"Es ist nicht Aufgabe des religionsneutralen Staates, in einem von ihm verantworteten Unterricht religiöse oder weltanschauliche Unterweisung zu betreiben.
Ein Religionsunterricht nach den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften ist am religiösen Bekenntnis ausgerichtet. Da zu ihm niemand gezwungen werden kann, ist auch der Zwang zu einem Ersatz unzulässig.
Wenn der Staat angesichts der kulturellen Vielfalt der modernen Gesellschaft Unterricht über die vielfältigen religiösen Überzeugungen anbietet, muß dieser Unterricht allen Schülern und Schülerinnen offen stehen."
(aus: Humanistische Union e.V., Trennung von Staat und Kirche. Thesen der Humanistischen Union. HU-Schriften 21, München 1995)

 

Die Humanistische Union Berlin-Brandenburg hat sich deshalb im "Forum Gemeinsames Wertefach für Berlin" engagiert, das maßgeblich für die Einführung des gemeinsamen Ethik-Unterrichts für alle Schülerinnen und Schüler gestritten hat. Heute engagieren wir uns gemeinsam mit Gewerkschaften, Parteien und anderen Verbänden in der Initiative "Pro Ethik", mit der wir für den Erhalt des Ethikunterrichts in Berlin streiten.