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Für ein tolerantes, weltoffenes Berlin!

Im weltoffenen Berlin treffen sich viele Menschen unterschiedlichster Religionen, Kulturen und Weltanschauungen. Angesichts dieser nicht immer konfliktfreien Vielfalt ist es wichtig, dass alle Schülerinnen und Schüler Toleranz und Respekt füreinander lernen.

Dies geschieht erfolgreich durch das neue Schulfach „Ethik“, das wir unterstützen. Die kirchennahe Initiative „Pro Reli“ will jetzt den gemeinsamen Ethikunterricht abschaffen.

Die Humanistische Union setzt sich für den gemeinsamen Ethikunterricht ein, denn:

  • nur in einem gemeinsamen Unterricht werden Toleranz und Respekt für andere Kulturen, Religionen und Weltanschauungen gefördert und erfahren.
  • nur in einem gemeinsamen Unterricht werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den verschiedenen Überzeugungen gleichberechtigt vermittelt.
  • nur in einem gemeinsamen Unterricht erhalten alle Schülerinnen und Schüler eine grundlegende Bildung zu Fragen der Ethik und Menschenrechte

Aus diesem Grund beteiligt sich die Humanistische Union an der gemeinsamen Initiative "Pro Ethik" und unterstützt den Aufruf für den Erhalt des gemeinsamen Ethikfaches. Auf den folgenden Seiten können Sie sich über die Entstehungsgeschichte des Ethikunterrichts informieren, finden Hintergrundinformationen Religionsunterricht in Berlin und dem rechtlichen/finanziellen Verhältnis zwischen Staat und Kirche. Natürlich würden wir uns freuen, wenn Sie uns bei unseren Aktivitäten zum Erhalt des Ethikunterrichts unterstützen oder eine unserer nächsten Veranstaltungen zum Thema besuchen.

Hintergründe:

Christen für das gemeinsame Schulfach Ethik

In Berlin läuft derzeit die zweite Stufe des Volksbegehrens „Pro Reli“. Nachdem die beiden christlichen Kirchen „Pro Reli“ massiv unterstützen, melden sich jetzt Christen zu Wort, die sich für den Erhalt des gemeinsamen Ethikunterrichts aussprechen. Wir dokumentieren ihren Aufruf.   mehr...

 

Die Chronologie zur Einführung des Ethikunterrichts in Berlin

Der Einführung des gemeinsamen Ethikunterrichts in Berlin als ordentliches Lehrfach der Jahrgangsstufen 7 bis 10 ist eine lange, kontrovers und zum Teil hitzig geführte Debatte in Politik und Gesellschaft vorangegangen. Die wichtigsten Stationen der – vornehmlich innerhalb der Berliner SPD geführten – bildungspolitischen Auseinandersetzung um das ethische Pflichtfach sind in der nachfolgenden chronologischen Übersicht dargestellt. Tabelle 1: Chronologie des gemeinsamen Ethikunterrichts in Berlin (1999-2007) ZeitraumBildungspolitisches Ereignis 15. März 2007Die erneut erhobene Verfassungsbeschwerde gegen die verpflichtende Teilnahme am Berliner Ethikunterricht wird vom Bundesverfassungsgericht endgültig nicht zur Entscheidung angenommen (1 BvR 2780/06). Das neue Fach „Ethik“ ist    mehr...

 

Grundlagen und Ziele des Faches Ethik. Integrative Wertevermittlung & interkulturelle Dialogfähigkeit Nach § 12 Abs. 6 des Berliner Schulgesetzes ist es Ziel des Ethikunterrichts, „die Bereitschaft und Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrer kulturellen, ethnischen, religiösen und weltanschaulichen Herkunft zu... mehr...

 

Finanzielle Verpflichtungen für das Land Berlin. Aus den staatskirchenrechtlichen Vereinbarungen erwachsen für das Land Berlin substantielle finanzielle Verpflichtungen. Insbesondere in den bestehenden Kirchenverträgen sind staatliche Zuschüsse zum kirchlich verantworteten Religionsunterricht, aber auch vom Bildungsbereich sowie... mehr...

 

Staatskirchenrechtliche Vereinbarungen in Berlin. Die Rechtsstellung der verschiedenen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften und ihr Verhältnis zum Staat wird in der Bundesrepublik Deutschland durch das sogenannte Staatskirchenrecht geregelt. Neben verfassungsrechtlichen Bestimmungen des Grundgesetzes und der jeweiligen Landesverfassung... mehr...

 

Haben Religionen keinen Platz im Ethikunterricht?. Informationen über bestehende Kooperationen zwischen Ethikunterricht und Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften mehr...

 

Wer bezahlt den Religionsunterricht?. Informationen zur Finanzierung des Religions- und Weltanschauungsunterrichts in Berlin mehr...

 

Kurz und knapp:

Aufruf der Initiative Pro Ethik

für den Erhalt eines gemeinsamen Ethikunterrichts in Berlin   mehr...

 

Drei Gründe für einen gemeinsamer Ethikunterricht

Toleranz - Wertorientierung - Wahlfreiheit   mehr...

 

Argumente von „Pro Reli“ auf dem Prüfstand

Stellungnahme zu den Argumenten des Volksbegehrens "Pro Reli" gegen das Unterrichtsfach "Ethik" in Berlin und die Forderung nach einem Wahlpflichtfach "Religion"   mehr...

 

Aktuell:

Wahlfreiheit oder Entscheidungszwang?

Bürgerrechtsorganisation kritisiert Formulierung der Abstimmungsfrage zum Volksentscheid "Pro Reli"

Christen für das gemeinsame Schulfach Ethik

In Berlin läuft derzeit die zweite Stufe des Volksbegehrens „Pro Reli“. Nachdem die beiden christlichen Kirchen „Pro Reli“ massiv unterstützen,...

Volksbegehren "Pro Reli" schafft keine Wahlfreiheit in Glaubensdingen

Pressemitteilung der Humanistischen Union Berlin-Brandenburg zum Start der Unterschriftensammlung für das Volksbegehren "Pro Reli"